Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, Juni 2021


Liebe Bürgerinnen und Bürger

seit 145 Jahren gibt es nun schon die Feuerwehr in unserem Ortsteil Adorf! Zu diesem Jubiläum dürfen wir in diesem Amtsblatt gratulieren. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie ab Seite 20 im aktuellen Amtsblatt.

Den Einsatz, den die Kameradinnen und Kameraden unserer beiden Wehren immer wieder für die Gemeinschaft leisten, kann man nicht oft genug loben! Wir tun dies regelmäßig, um es jedem Einwohner unserer Gemeinde immer wieder vor Augen zu halten: Wir können stolz auf unsere Feuerwehren sein und dank ihnen ruhig schlafen. In den letzten Jahren haben sie immer wieder aufs Neue bewiesen, wie gut ausgebildet sie sind und wie souverän sie auch schwierigste Einsätze meistern. Dafür verdienen die Kameradinnen und Kameraden unsere höchste Achtung.

Doch auch an ihnen ging die Corona-Krise nicht spurlos vorbei. Auf der einen Seite sollte die Einsatzbereitschaft dauerhaft gesichert werden, auf der anderen Seite wurden Ausbildungsdienste, theoretisch wie auch praktisch, durch die verschiedenen Verordnungen des Freistaates, des Kreises und des Feuerwehrverbands zur Eindämmung des Virus untersagt oder beschränkt. Ein Zwiespalt für unsere Kameraden; Pandemiebekämpfung und dadurch nur eingeschränkte Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten, aber gleichzeitig gewährleisten, im Einsatzfall die richtigen Entscheidungen zu treffen. Kein einfaches Jahr für die Wehrleitungen und alle Mitglieder der Feuerwehr. Nun hoffen wir als allererstes auf die notwendigen Lockerungen, damit die Kameraden wieder die notwendigen Dienste absolvieren können.

Doch das Feuerwehrwesen lebt nicht nur von Diensten und Einsätzen. Es lebt vor allem von der Gemeinschaft. Und auch dies hat durch die Verbote von Zusammenkünften gelitten. So wie dies in vielen Vereinen unserer Gemeinde der Fall ist. Dies bereitet mir persönlich die größten Sorgen. Denn wie so oft schon erwähnt, ist es die Gemeinschaft, die uns stark macht.

Deswegen möchte ich das Jubiläum der Feuerwehr Adorf als Anlass nehmen, um allen Mitgliedern in den Wehren aber auch in all unseren Vereinen zu danken, die weiterhin Ihre Freizeit zum Erhalt unserer Gemeinschaft opfern.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die schwierigste Zeit im Zusammenhang mit Corona schon nahezu hinter uns haben. Lassen Sie uns gemeinsam nach vorn blicken. Wir, als Gemeinde, stehen hinter unseren Vereinen und werden alles daran setzen, unsere gemeinsamen Werte, Interessen und Traditionen nach Corona vollumfänglich wiederzubeleben. Und dazu lade ich Sie alle herzlich ein, meine lieben Bürgerinnen und Bürger: Unterstützen auch Sie unsere ehrenamtlichen Helfer und Vereine. Denn ohne sie wäre unsere Gemeinde nur halb so schön.

An dieser Stelle möchte ich Sie auch gern noch auf den aktuellen Stand zum Thema Neubau Grundschule bringen. Unsere Planungen schreiten weiterhin voran. Die von uns beauftragten Büros arbeiten bereits an den Leistungsverzeichnissen für die Bauausschreibungen. Unsere „Hausaufgaben“ und alle Dinge, die in unserem Einflussbereich liegen, sind somit erledigt. Parallel dazu hat der Freistaat Sachsen Ende Mai seinen Doppelhaushalt 2021/2022 beschlossen.

Leider scheint es so zu sein, dass wir mit unserem Vorhaben im Jahr 2021 keine Unterstützung in Form einer Fördermittelzusage erhalten. Wir befinden uns derzeit in entsprechenden Gesprächen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus, um über Möglichkeiten der Finanzierung zu sprechen. Dass es in diesem Jahr keine Zusage gibt, mag zunächst einen Rückschlag darstellen.

Aufgrund des verspäteten Staatshaushaltes und dem somit schon fortgeschrittenen Jahr wäre ein Baubeginn in diesem Jahr jedoch bereits jetzt schwierig gewesen. Bei einem Fördermittelbescheid im Juni diesen Jahres wäre ein tatsächlicher Baubeginn durch Ausschreibungsfristen und dem vorgeschriebenen Vergabeverfahren frühestens im Oktober zu realisieren gewesen. Dass man im Herbst eigentlich nicht mit Tiefbauarbeiten beginnt, wissen wir. Wir hätten mit der Zusage jedoch die Herausforderung angenommen, die ein so später Baustart mit sich bringt.

Nun gilt es den Blick nach vorn zu richten und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um einen Baustart im Frühjahr 2022 realisieren zu können. Darauf arbeiten wir mit aller Kraft hin. Ich werde Sie über den Fortgang der Entwicklungen wie gewohnt auf dem Laufenden halten.

Sollten Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm