Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, April 2021


Liebe Bürgerinnen und Bürger

Im vergangenen Monat ist Vieles passiert. Zu viel, um alles hier in dieses Vorwort zu packen.

Das Wichtigste haben Sie bereits auf dem Titelbild des aktuellen Amtsblatt gesehen. Wir konnten endlich den langersehnten Fördermittelbescheid zum Breitbandausbau am 29.03.2021 in Empfang nehmen. Am gleichen Tag fiel sofort der Startschuss mit der Beauftragung der Firma Krause & Co., welche im letzten Jahr die europaweite Ausschreibung für sich entscheiden konnte. Im Anschluss daran haben wir uns zu einer ersten Beratung mit der Baufirma zusammengesetzt, um einen Bauablaufplan aufzustellen. Dieser lag zum Redaktionsschluss des Amtsblattes noch nicht vor. Wir werden jedoch auf digitalem Wege sowie im nächsten Amtsblatt über den Fortgang dieser wichtigen Baumaßnahme informieren.

In der März-Sitzung des Gemeinderates wurde ebenfalls ein weiterer wichtiger Beschluss gefasst. Der Gemeinderat stimmte einstimmig für die Bewerbung der Gemeinde beim Fördermittelprogramm Smart Cities. Dazu haben wir ein Konzept aufgestellt, welches uns 6 Jahre lang begleiten und unsere Kommune für die Herausforderungen der Zukunft wappnen soll. Auch darüber möchte ich Sie auf digitalem Weg in unserer App sowie in einem der kommenden Amtsblätter ausführlicher informieren.

Ein Thema sollte jedoch das bestimmende in diesem Monat sein. Das Corona-Testzentrum der Gemeinde in der Turnhalle an der Jahnstraße. Wie Sie sicherlich den Medien entnehmen konnten, soll sich die nationale Strategie zur Bekämpfung der Pandemie auf freiwillige Testungen fokussieren. Dabei kommt der kommunalen Ebene die Aufgabe zu, verschiedene und vor allem praktikable Lösungen vor Ort zu etablieren. Wir haben uns an dieser Stelle für eine Zusammenarbeit mit der Firma Feel Good BE.SAFE GmbH aus Chemnitz entschieden. Unser Partner setzt dabei auf hochwertiges Testmaterial und eine digitale Lösung zur Übermittlung und Weiterverwendung der Ergebnisse. Aber auch, wer nicht über eine Emailadresse und Zugang zu digitalen Medien verfügt, kann sich testen lassen. Das Team vor Ort berät Sie gern dazu.

Aber warum das Ganze? Das Ziel dahinter ist zum einen das Aufdecken der Dunkelziffer an Corona-Infizierten. Das kann dazu führen, dass bisher unentdeckte Infektionsketten aufgedeckt und damit unterbrochen werden können. Sicher ist es für denjenigen, der zwar positiv getestet wurde, jedoch keine Symptome hat, ärgerlich und vielleicht nicht nachvollziehbar, warum er/sie in Quarantäne gehen soll. Es kann aber damit verhindert werden, dass jemand drittes angesteckt werden könnte, bei dem es dann unter Umständen zu einem kritischen Verlauf der Krankheit kommt.

Ein weiterer Grund für die freiwilligen Testungen ist aus meiner Sicht jedoch viel wichtiger. Es kann ein Weg zurück zur Normalität sein. Der überwiegende Teil unserer Bevölkerung ist eben gerade nicht an Corona erkrankt. Und dieser Teil sollte natürlich die Möglichkeit haben, Einrichtungen, Dienstleistungen, Vereinsangebote oder Veranstaltungen besuchen zu können. Durch die Ermöglichung solcher Angebote, kann sowohl die Wirtschaft als auch das gesellschaftliche Leben wieder nach und nach hochgefahren werden. Dabei ist es wichtig, dass nur nachweislich negativ auf Corona getestete Personen die Angebote nutzen. Dies wollen wir mit Unterstützung unseres Partners, in Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden und in Abstimmung mit unserem Landratsamt möglich machen. Wir werden ein Modellprojekt zur Genehmigung einreichen, um bestimmte Angebote  in unserer Gemeinde wieder möglich zu machen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein negativer Testbefund. Damit wollen wir zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, mit dem Virus zu leben ohne alles verbieten oder schließen zu müssen.

Aus meiner Sicht ist dies das geringste Opfer. Ich persönlich lasse mich lieber regelmäßig testen, als auf jegliche Veranstaltung oder Freizeitaktivität zu verzichten.

Das Virus wird uns noch eine lange Zeit begleiten. Es hat jedoch viel zu lange unseren Alltag bestimmt. Es wird Zeit, das viel zitierte Licht am Ende des Tunnels zu erreichen. Dazu wollen wir beitragen und ich kann nur darum werben, dass Sie an diesen freiwilligen Angeboten teilnehmen.

Für alle Fragen im Zusammenhang mit Corona, dem Testzentrum und unseren Modellprojekten stehen  Ihnen die Gemeindeverwaltung und selbstverständlich auch ich über die bekannten Kanäle zu Verfügung.

Sollten Sie Fragen zu anderen Themen unserer Gemeinde haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Ihr Bürgermeister,  Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm