Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, Mai 2021


Liebe Bürgerinnen und Bürger

auf dem Titelblatt konnten Sie es sehen. Der Maibaum ziert wieder das Zentrum unserer Gemeinde. Leider mussten wir zum zweiten Mal in Folge auf unseren Tanz in den Mai verzichten und warten somit auch weiterhin auf das erste traditionelle Aufstellen des Maibaums. Wir hoffen sehr, dass wir diese Tradition im kommenden Jahr endlich einführen und gemeinsam den Beginn des Frühlings feiern können.

Corona bestimmt weiter unseren Alltag. Dass dieser Umstand nun schon über ein Jahr so ist, ist für viele von uns unsagbar schwer auszuhalten und bringt immer mehr Menschen an den Rand des Zumutbaren. Gerade unsere Kinder sind von der Bundesnotbremse wieder am meisten betroffen. Ob die getroffenen Maßnahmen richtig, falsch, überzogen oder zu wenig sind, darüber wird viel diskutiert und gestritten. Wir sollten dennoch aufpassen, dass wir uns bei einem Thema nicht so weit auseinander differenzieren lassen, dass auch die Diskussion und der Austausch über andere Bereiche zu weit in den Hintergrund geraten oder gar nicht mehr möglich sind. An dieser Stelle möchte ich abermals für ein besseres Miteinander und für gegenseitiges Verständnis werben. Es wird eine Zeit nach der Pandemie geben, in der es unsere Aufgabe sein wird, die Gemeinschaft in den Vereinen, der Nachbarschaft und unserer Gemeinde wieder neu mit Leben zu erfüllen. Je mehr bis dahin, vor allem zwischenmenschlich, in die Brüche geht, umso länger werden wir damit beschäftigt sein Dinge zu reparieren, ehe wir wieder die Zukunft gestalten können.

22 Jahre gibt es unsere Gemeinde zusammen mit dem Ortsteil Adorf. Wir wollen gern auch nach außen zeigen, dass wir zusammengehören. Dies soll uns mit unserem neuen Logo gelingen. Im Gegensatz zum Wappen der Gemeinde, welches für Neukirchen steht, symbolisiert das Logo die Anfangsbuchstaben beider Ortsteile. Der erste Bogen des „N“ steht dabei also für das „A“ aus Adorf. Vervollständigt wird das Logo mit unseren Ortsfarben rot und grün und unserem Motto: 

Zwei Orte, eine Gemeinde, echte Gemeinschaft

Die Gemeinschaft steht dabei für zwei unterschiedliche Dinge. Zum einen soll es zeigen, dass wir eine Gemeinschaft sind. Es gibt viele Beispiele, die diese Aussage belegen. Gehen Sie mit offenen Augen durch unsere beiden Ortsteile und schauen Sie, was wir in den vergangenen 22 Jahren erreicht haben. Darauf sollten wir stolz sein! Der andere Aspekt ist aus meiner Sicht noch viel wichtiger. Denken Sie an die Dinge, bei denen wir uns noch nicht als Gemeinschaft präsentieren; wo es Unterschiede, Differenzen und Streitigkeiten gibt. „Echte Gemeinschaft“ verstehe ich an dieser Stelle als Aufgabe. Es gibt noch einige Punkte, an denen wir besser werden können. Doch all das geht nur gemeinsam. Ich lade Sie dazu ein; arbeiten Sie mit uns und mir gemeinsam an unserer Gemeinde und unserer Gemeinschaft! Lassen Sie uns enger zusammenrücken, einander helfen, zusammenstehen und allen zeigen, was eine echte Gemeinschaft erreichen kann!

Wenn Sie Anregungen haben, wie wir mehr Gemeinschaft in unserer Gemeinde erreichen können oder anderweitige Fragen zu den vielen spannenden Themen hier bei uns vor Ort haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Ihr Bürgermeister,  Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm