Herzlich willkommen

Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, Oktober 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

sicherlich ist Ihnen aufgefallen, wie oft die Kameraden unserer Feuerwehren in letzter Zeit ausrücken mussten. Dabei spielt es keine Rolle, wie spät oder welcher Wochentag es ist. Auf unsere Wehren ist immer Verlass. Es ist Zeit dafür auch ganz öffentlich einmal „Danke“ zu sagen. Ich möchte dies an dieser Stelle gern stellvertretend für den Gemeinderat und alle Bürgerinnen und Bürger tun.

Es ist nicht selbstverständlich seine Freizeit und auch seine Gesundheit zum Wohl der Gemeinde zu opfern. Dabei sind die Einsätze nur ein Teil der Arbeit. Die Kameraden pflegen und unterhalten sämtliche Technik und Liegenschaften selbst und leisten unzählige Stunden in theoretischen und praktischen Ausbildungsdiensten. Diese Dienste sind immens wichtig um im Einsatzfall genau zu wissen, was zu tun ist. Dass unsere Wehren super ausgebildet sind, konnte man bei den letzten Brandeinsätzen sehr gut erkennen. Beim Brand auf der Forststraße beispielsweise war es keine Selbstverständlichkeit, dass das Wohnhaus nicht Opfer der Flammen wurde. Nur dem beherzten und taktisch hervorragenden Einsatz der Feuerwehr war es nämlich zu verdanken, dass das Haus nicht größeren Schaden genommen hat. Dank gilt auch den Wehren der umliegenden Gemeinden Jahnsdorf und Stollberg, die uns bei großen Schadensereignissen unterstützen.

Wir als Einwohnerschaft können stolz und glücklich sein, solche Menschen unter uns zu wissen.

Selbstloser Einsatz und gute Ausbildung sind zwei wichtige Aspekte der Freiwilligen Feuerwehr. Eine funktionierende Ausrüstung gehört jedoch ebenfalls dazu. Wir als Gemeinde versuchen schon seit vielen Jahren unsere Wehren mit dem nötigen Einsatzmitteln auszustatten. Dabei haben wir in den vergangenen 7 Jahren circa 1,7 Millionen Euro investiert. Auch an dieser Stelle sei den Führungskräften der Feuerwehr gedankt, dass dabei immer mit Augenmaß Anschaffungen getätigt werden, die sinnvoll und unerlässlich sind. Dass jeder einzelne Euro im Feuerwehrwesen unserer Gemeinde gut angelegt ist, haben die letzten Monate gezeigt. Ich habe mich mit einigen Kameraden während der Einsätze unterhalten; die Grundaussage war immer gleich. Ohne unsere moderne Technik wären viele Ereignisse weitaus schlimmer ausgegangen.

Dennoch bleibt der Faktor Mensch immer der wichtigste. Ohne die Kameraden, die die Technik beherrschen, nützt auch das neuste Gerät nichts!

Auf Grund der derzeit wieder steigenden Infektionszahlen müssen wir schweren Herzens unser diesjähriges Babytreffen verschieben. Wir möchten den Eltern und Kindern wieder einen gemütlichen Rahmen zum Kennenlernen bieten und wollen keine „abgespeckte“ Variante durchführen. Die betroffenen Kinder bekommen in nächster Zeit eine Mitteilung von uns. Im Frühjahr wollen wir das Treffen dann nachholen und bitten um Ihr Verständnis.

Sollten Sie Fragen zu unserer Gemeinde haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister

Sascha Thamm