Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, Januar 2021


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich wünsche Ihnen und uns allen ein gesundes, frohes und erfolgreiches Jahr 2021. Lassen Sie uns auch dieses Jahr positiv gestalten. Lassen Sie uns zurückblicken auf das Geschaffene und vorausschauen auf die Herausforderungen und Aufgaben, die vor uns liegen.

2021, 22 Jahre… Sind es nun schon, dass Neukirchen und Adorf ihren Weg gemeinsam beschreiten. 1999 wurde aus der Verwaltungsgemeinschaft eine Gemeinde. Sicherlich war es damals keine Liebeshochzeit, sondern vielmehr eine Zweckgemeinschaft. Und auch heute gibt es noch einige Unterschiede und manchmal auch Differenzen zwischen den beiden Ortsteilen. Aber eines muss man sich anerkennen. Wir haben in den letzten 22 Jahren eine erfolgreiche Entwicklung genommen. Große Projekte wurden angeschoben, geplant, realisiert, stehen in den Start-löchern oder sind noch in den Köpfen. Projekte, die für uns als gesamte Gemeinde von großer Bedeutung sind, aber auch einige, die speziell für Adorf wichtig waren und sind.

So wurden zum Beispiel das ehemalige Rathaus in Adorf saniert und zum Vereinshaus umgenutzt; die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses und die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF10 für die Freiwillige Feuerwehr Adorf tragen zur Leistungsfähigkeit unserer Kameraden bei; in der Schule Adorf ist wieder Leben eingekehrt und sie soll auch weiterhin genutzt werden; aus dem Pyramidenplatz wurde ein richtiger Aufenthaltsort, der zum Verweilen einlädt; die Jahnsdorfer Straße mit ihrem Geh- und Radweg und viele weitere Straßenbaumaßnahmen konnten realisiert werden und noch zahlreiche kleinere Maßnahmen wurden umgesetzt.

Nicht zuletzt soll auch der Breitbandausbau endlich starten. Ich weiß, dass dies ein leidiges Thema ist, welches nicht nur Sie, sondern auch mich wurmt. Nach den Querelen bei der Vergabe im letzten Jahr, beschäftigen wir uns in der Verwaltung mit ständigen Nachforderungen und neuen Auflagen im Fördermittelverfahren. Der Baustart soll nach unseren Vorstellungen im Frühjahr 2021 beginnen. Drücken Sie mit uns gemeinsam die Daumen, dass wir diese Zeitschiene nun endlich einhalten können. Ich kann Ihnen versichern, dass wir unser Bestes geben um zu beginnen. Coronabedingt mahlen die Mühlen bei den Genehmigungsstellen jedoch etwas langsamer.

In diesem Jahr wollen wir die Gemeinschaft und das Zusammenwachsen mehr in den Fokus rücken. Wir können stolz auf unseren Weg sein und werden uns an einige Meilensteine zurückerinnern. Und wir werden auch zukünftig alles für die weitere Entwicklung unserer Ortsteile in die Waagschale werfen. Lassen Sie uns beweisen, dass eine Gemeinschaft alles schaffen kann. Denn davon bin ich trotz, oder gerade wegen diesem außergewöhnlichen Jahr 2020, zutiefst überzeugt.

Erfreulicherweise werden wir 2021 sehr frühzeitig handlungsfähig sein. Unser Haushaltsplan wurde am 17.12.2020 beschlossen und wird somit bereits im Februar in Kraft treten. Uns stehen zwei der investitionsreichsten Jahre der Gemeindegeschichte bevor. Auch an dieser Stelle heißt es Daumen drücken für die dringend benötigten Fördermittel, die wir für Schulhausbau und Infrastruktur benötigen. Der Landeshaushalt ist auf den Weg gebracht und wir sind guter Dinge aus den entsprechenden Töpfen einen Anteil zu bekommen. Argumente, warum wir die Gelder brauchen, haben wir zur Genüge vorgebracht. Neben den großen Maßnahmen wie Grundschule, Breitbandaus- sowie Straßenbau hat der Gemeinderat auch für viele kleine Maßnahmen den Weg geebnet. Vielen Dank für diese Entscheidungen und ein noch größerer Dank an die gesamte Verwaltung für die Erstellung des Haushaltsplanes!

Sollten Sie Fragen zu unserer Gemeinde haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm