Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, Juli 2021


Liebe Bürgerinnen und Bürger

das erste Halbjahr 2021 ist vorüber und auch die dritte Welle der Pandemie hat ihren Höhepunkt hinter sich gelassen. Immer mehr Lockerungen wurden eingeführt oder stehen in den Startlöchern. Nun bleibt zu hoffen, dass die Inzidenzen auf diesem Niveau bleiben und wir jetzt dauerhaft zur Normalität zurückkehren können. Es wird eine andere Normalität werden; denn die drei „G“ (genesen, getestet, geimpft) werden uns weiter begleiten. Wir sollten diesen Umstand handhaben, wie so vieles im Leben. Lassen Sie uns die Vorteile der Normalität gegenüber den Einschränkungen der Lockdowns wahrnehmen anstatt uns nur das „Früher“ zurück zu sehnen.

Zu den wiedererlangten Freiheiten gehören auch unsere Gemeindefeste. Ganz spontan konnten wir mit Ihnen am vergangenen Freitag die ersten Veranstaltungen des Jahres feiern. Unsere Wiesenzwerge konnten ihren fünften Geburtstag begehen. Zu diesem Anlass gab es ein buntes Programm für alle Kita-Kinder und am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eine Kinderdisko. Wir bedanken uns bei allen Helfern und allen Firmen und Privatpersonen, die durch ihre Spenden zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Nach einer kurzen Pause hieß es dann ab 19 Uhr „Tanz ganz spontan“ mit DJ Erzbeat, den viele von uns ja bereits von seinen beiden Partybus-Touren kennen. Entsprechende Impressionen reichen wir Ihnen im kommenden Amtsblatt nach.

Wir hoffen, dass dies erst der Auftakt für noch viele Veranstaltungen in diesem Jahr war. Ich kann unsere Vereine nur ermutigen, es uns gleich zu tun und lassen Sie unser Gemeindeleben wieder aufblühen. Wir als Gemeinde stehen Ihnen dabei gern beratend und unterstützend zur Seite.

Leider lassen die Fördermittelbescheide für unsere großen Baumaßnahmen weiter auf sich warten. Neben den ausstehenden Anträgen zum Schulneubau und der Errichtung des Kreisverkehrs an der Stollberger Straße warten wir weiterhin auf ein Zeichen zur Bewilligung des neuen Stadtsanierungsgebietes sowie unserer Bewerbung beim Wettbewerb „Smart City“. Doch das ist noch lang nicht alles. Für die Sanierung des Sanitäranlagen und dem Neubau des Imbissgebäudes im Freibad haben wir ebenfalls Fördermittelanträge gestellt. Außerdem beteiligen wir uns bei zwei weiteren sächsischen Städtebauwettbewerben und hoffen auch dort auf entsprechenden Zuspruch der Jury. Erfolgsmeldungen können wir unterdessen beim Regionalbudget unserer LEADER-Region verkünden. Für drei Kleinprojekte haben wir die Fördermittelzusage Ende Juni erhalten. So sind wir in der Lage den Spielplatz An der Koppel mit einem neuen Spielgerät auszustatten, den Platz am Schwibbogen mit einem neuen Lichterhaus und weiteren Elementen zu verschönern und eine kleine Platzgestaltung vor dem Feuerwehrgerätehaus im Ortsteil Adorf vorzunehmen.  Sie sehen, dass wir auf viele verschiedene Arten versuchen zusätzliche Finanzmittel zur Verbesserung unseres Ortes einzuwerben.

Ein Thema aus dem letzten Amtsblatt hat sowohl in der Bevölkerung als auch in der lokalen Presse für viel Diskussionsstoff gesorgt. Dabei handelt es sich um den Beschluss des Gemeinderates zur Errichtung eines Bestattungswaldes. Für viele mag dieses Thema überraschend gekommen sein; im Gemeinderat spielt es aber spätestens seit dem Aufstellungsbeschluss zum Flächennutzungsplan im Juni 2019 eine Rolle. Wir haben uns nun für die Erstellung eines Bebauungsplanes entschieden, um tatsächlich eine breite öffentliche und transparente Debatte über dieses Vorhaben in der Gemeinde zu ermöglichen. Der B-Plan gibt uns nämlich die Instrumente der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit an die Hand. Dies sorgt dafür, dass jeder in die Lage versetzt wird, seine sachliche Stellungnahme dazu abzugeben. Diese werden dann einzeln im Gemeinderat abgewogen und fließen in den weiteren Prozess ein, der circa ein Jahr in Anspruch nehmen wird. Das wird dazu führen, dass wir sämtliche Facetten dieses langfristigen Projektes beleuchten und alle Beteiligten in den Prozess einbeziehen können. Da bereits der erste Schritt im Verfahren zu so breit gefächerten Meinungen, von Ablehnung bis Zustimmung, geführt haben, freue ich mich auf den Austausch in den nächsten Wochen und Monaten.

Ich wünsche Ihnen allen eine wunderschöne Sommer- und Urlaubszeit. Genießen Sie das hoffentlich sommerliche Wetter, verbringen Sie Zeit mit Ihren Liebsten und lassen Sie uns zuversichtlich in das kommende Halbjahr gehen.

Sollten Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen haben, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm