Herzlich willkommen


Neukirchen, das Tor zum Erzgebirge begrüßt Sie recht herzlich.


Neukirchen, Februar 2021


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der erste Monat des Jahres ist nun schon wieder vorüber. Immer noch ist Corona das alles bestimmende Thema in unserer Gesellschaft. Unser Amtsblatt erscheint circa zwei Wochen nach dem ich dieses Vorwort schreibe. Alles, was ich heute über Maßnahmen, Inzidenzen, den Lock-Down oder angedachte Lockerungen gehört habe oder weiß, kann am Erscheinungsdatum schon längst hinfällig sein. Sicherlich ist das Amtsblatt aus diesem Grund kein wirklich geeignetes Medium um über die Entwicklungen während der Pandemie zu sprechen. Hoffen wir, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ab nächste Woche schrittweise gelockert werden können. Dies setzt voraus, dass die Inzidenz innerhalb der letzten Tage weiterhin so gefallen ist, wie zum Zeitpunkt des Verfassens meines Artikels.

Ich möchte, viel lieber mit Ihnen gemeinsam nach vorne blicken. Denn die Welt und damit auch unsere Gemeinde wird trotz Corona nicht stehenbleiben. Wir sollten uns an dieser Stelle die Frage stellen, was wir aus dieser Herausforderung lernen können und wie wir dies für unsere zukünftige Entwicklung nutzen können. Um Fragen wie diese zu klären, gibt es ein Förderprogramm der Bundesrepublik Deutschland, welches sich „Smart Cities“ nennt und in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“ steht. Was im ersten Moment ziemlich hochtrabend und unnahbar für eine kleine Gemeinde wie Neukirchen klingt, ist auf den zweiten Blick ein unheimlich spannendes  und wichtiges Themenfeld, welches gerade für uns wichtig ist. Dabei soll folgendes geklärt werden: In welchem Bereich wünschen Sie sich in unserer Gemeinde digitale, smarte oder neue Lösungen? Damit kann so ziemlich alles gemeint sein, was Sie sich vorstellen können. So könnten zum Beispiel Bürgerinformationen oder Verwaltungsprozesse digitalisiert und somit leichter nutzbar gemacht werden. Es können Themen wie erneuerbare Energien oder Umweltthemen beleuchtet werden. Es kann um die Bildung aller Generationen gehen, um Mobilität, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung, Nahversorgung, Gesundheitsthemen oder die Gemeindeentwicklung per se. Dabei sollte man auch nicht nur daran denken, was man von zu Hause oder per Smartphone und Internet erledigen will. Es geht um so viel mehr.

Im Fördermittelprogramm selbst wird das Ziel folgendermaßen beschrieben: „Ziel der Bundesregierung sind lebenswerte und handlungsfähige Kommunen. Dazu sind neue Technologien in den Dienst der Menschen und übergeordneter Ziele des Gemeinwohls zu stellen. Digitale Technologien sind also so einzusetzen, dass sie nicht nur Einzelinteressen, sondern der Stadtgesellschaft als Gemeinschaft dauerhaft nutzen. Damit werden die voraussichtlich ab Mitte 2021 anstehenden Aufgaben des Wiedererstarkens, des Wiederbelebens und der Neugestaltung städtischer und ländlicher Räume und Strukturen sowie des Zusammenhalts in den Mittelpunkt gestellt. Als neue Dimension kommt die Gestaltung und Einbindung digitaler Räume und Strukturen hinzu. Gleichzeitig werden die großen Aufgaben der Zukunftsgestaltung (Lebenswerte Orte, Klimaschutz und -anpassung, Wohlstand und gesunde, sichere Lebensverhältnisse) in Erinnerung gerufen.“

Unsere Aufgabe als Gemeinde ist somit die Auslegung und Ausgestaltung der in der Förderrichtlinie genannten Grundsätze. Und dabei können Sie uns unterstützen. Die Neuerungen, welche wir in diesem Zusammenhang einführen wollen, sollen schließlich Ihnen von Nutzen sein. Aus diesem Grund freue ich mich auf Ihre Gedanken zu diesem Thema und möchte gern die Diskussion für ein smarteres Neukirchen anstoßen.

Nutzen Sie gern die verschiedenen Möglichkeiten, um mit uns in Kontakt zu treten. Egal ob unsere App, unsere Social-Media-Kanäle bei Instagram und Facebook, unsere Homepage, E-Mail, Telefon oder ganz klassisch per Brief.

Sollten Sie andere Fragen zu unserer Gemeinde haben, sind wir ebenfalls gern für Sie da.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm


Neukirchen, März 2020


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aktuell überschlagen sich die Ereignisse in Sachsen bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus.

Ich möchte jetzt nicht alles erneut aufschreiben, was bei anderen Behörden schon zu lesen war oder ist. Aktuell fortgeschriebene Informationen, Hinweise und Empfehlungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter www.rki.de sowie dem Bundesgesundheitsministerium unter www.bundesgesundheitsministerium.de oder dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unter www.sms.sachsen.de

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Bitte hinterfragen Sie sämtliche Quellen, welche nicht von offizieller Seite sind, nach Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wir werden versuchen, Sie fortlaufend zu informieren. Auch dabei sei erwähnt, dass es sich dabei immer um den derzeitigen Erkenntnisstand handelt und sich die Situation bereits am nächsten Tag geändert haben kann.

Am wichtigsten ist aus meiner Sicht ein gesundes Maß an Eigenverantwortung. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchem vermeintlichen Risiko er sich aussetzen will. Dazu muss nicht jede Veranstaltung abgesagt werden. Wer die Befürchtung hat sich zu infizieren, sollte aus eigenem Interesse diesen Veranstaltungen fern bleiben. Ebenso kann man erwarten, dass jeder, der Anzeichen eines grippalen Infektes verspürt, zu Hause bleibt und nicht zusätzlich noch an Versammlungen oder anderen Veranstaltungen teilnimmt.

In der derzeitigen Situation hilft weder Panikmache noch Verharmlosung des Virus. Es geht einzig um unsere Verantwortung unserer eigenen und der Gesundheit unserer Mitmenschen gegenüber. Und dieser Verantwortung sollte sich jeder selbst bewusst sein oder werden.

Ihr Bürgermeister, Sascha Thamm